Drei Regeln für die Aufbewahrung von Brot
9. August 2026·1 Min. Lesezeit·Backstube
Der Kühlschrank ist der Feind des Brotes. Was also stattdessen? So bleibt ein Krustenbrot eine Woche frisch.
Vom Moment an, in dem es den Ofen verlässt, verliert Brot Feuchtigkeit und seine Stärke kristallisiert neu. Dieser zweite Vorgang — das Altbackenwerden — läuft bei Kühlschranktemperatur am schnellsten ab. Der Kühlschrank schützt das Brot also nicht, er tut das Gegenteil.
1. Die Schnittfläche verschließen
Den Laib mit der Schnittfläche nach unten auf ein Holzbrett stellen. Die Kruste übernimmt das Abdichten.
2. Tuch oder Papier statt Plastik
Eine Plastiktüte weicht die Kruste auf und macht das Brot gummiartig. Ein Baumwolltuch oder eine Papiertüte gleicht die Feuchtigkeit aus.
3. Für länger: einfrieren
Am selben Tag in Scheiben schneiden, verpacken, einfrieren. Im Toaster oder fünf Minuten bei 180 °C kommt es dem ersten Tag erstaunlich nahe.
Es gibt eine vierte Regel, die selten nötig ist: altbackenes Brot nicht wegwerfen. Rösten, in die Suppe reißen oder Brotpudding daraus machen.
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